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Selbstwirksamkeit – Beachte die geistigen Gesetze

Selbstwirksamkeit bedeutet, sich selbst und das eigene Tun bewusst wahrzunehmen. Im Leben geschieht nichts aus Zufall. Zufall ist ein geistiges Konstrukt für Menschen, die die Ursachen für die Lebensumstände im Außen suchen. Sie suchen nicht nach Erklärungen, sondern schreiben alles dem Zufall zu. Wenn aber so sein sollte, dass der Zufall im Leben wirkt, bedeutet das gleichzeitig, dass wir keinerlei Einfluss auf unser Leben haben.

Wenn dem so wäre, würden die Menschen einfach so in den Tag hineinleben und hätten keine Chance, ihr Leben selbst zu gestalten. Selbstwirksamkeit ist also ein Prozess der Beobachtung und Anpassung auf dem Weg zum Erfolg.

Wissenschaftlich gesehen gibt es den Zufall. Der Zufall soll nicht negiert oder ignoriert werden. Es geht vielmehr darum, dass viele Umstände bedenkenlos dem Zufall untergeordnet werden, an denen der Zufall gar keinen Anteil hat. Das Problem liegt darin, die Situationen nicht ausreichend zu reflektieren. Bewusst oder unbewusst, wird die Ursachenfindung unterlassen oder nicht tiefgründig genug vollzogen. Und wenn keine Ursache gefunden wird, ist der Zufall eine bequeme Erklärung.

Zufälle sind steuerbar

Ursachenforschung ist oft nicht einfach. Große Wirkungen können zum Teil sehr kleine, kaum wahrnehmbare Ursachen haben. Ein Zweifel, ein flüchtiger Gedanke oder ein falsches Wort zur falschen Zeit können große Nachbeben verursachen. Wir leben in einem geschlossenen System, der Erde. Und in einem geschlossenen System beeinflussen selbst Kleinigkeiten dermaßen stark, dass es zu großen Wirkungen kommen kann.

Vielleicht hast Du schon einmal von der Chaostheorie gehört. Die Chaostheorie befasst sich in diversen Wissenschaften mit höchst komplexen, nichtlinearen, dynamischen Systemen. Die Kernaussage ist, dass obwohl in solchen Systemen deterministische Ursachen-Wirkungs-Zusammenhänge bestehen, aufgrund vielfacher Wechselwirkungen, Vernetzungen und Rückkopplungseffekte keine Vorhersagen wie in einfachen linearen Systemen getroffen werden können.

Schon sehr geringe Veränderungen der Ausgangsbedingungen können zu großen, nicht vorhersehbaren Auswirkungen führen. Prominentestes Beispiel ist der „Schmetterlingseffekt“, der besagt, dass ein Schmetterling auf der einen Seite der Welt mit seinem Flügelschlag die Luft in Bewegung setzt und dieser Effekt Auswirkungen auf das Wetter auf der anderen Seite der Erdkugel haben kann, so dass statt Sonnenschein Regenwetter vorherrscht.

Wissen ist hilfreich, wenn Du Selbstwirksamkeit ausüben möchtest

Dieser Effekt steht für den Kerngedanken “kleine Ursache, große Wirkung” und fußt auf einem seriösen naturwissenschaftlichen Fundament. Unser Leben unterliegt Gesetzmäßigkeiten. Diese geistigen Gesetze oder auch hermetischen Prinzipien lauten:

  • Das Gesetz des Geistes
  • Das Gesetz von Ursache und Wirkung
  • Das Gesetz der Entsprechung
  • Das Gesetz der Anziehung
  • Das Gesetz der Harmonie
  • Das Gesetz von Rhythmus und Schwingung
  • Das Gesetz der Polarität

 

Es soll an dieser Stelle darauf verzichtet werden, jedes einzelne Gesetz ausführlich zu behandeln. Es soll die Essenz, die Kernaussage der Gesetze reichen, um zu erkennen, was die Gesetze bedeuten und wie diese wirken.

Das Gesetz des Geistes besagt, dass die Quelle des Lebens dem unendlichen Schöpfergeist entspricht, dem göttlichen Geist, der die Schöpfung lenkt. Das bedeutet, dass die Materie dem Geist folgt und das heißt, dass unsere Gedanken Einfluss auf unser Umfeld haben.

Das Gesetz von Ursache und Wirkung schließt an das Gesetz des Geistes an. Demnach sind Wirkungen, sprich Umstände unseres Lebens, Folgen von Ursachen, die ihren Ursprung in unserem Denken haben. Hier folgt die materielle Wirkung der geistigen Ursache, dem schöpferischen Impuls.

Das Gesetz der Entsprechung entwickelt die beiden vorangegangenen Gesetze weiter. Es besagt, dass in unser Leben nur das Einzug hält, was unserer inneren Einstellung entspricht. Wie innen so außen, wie oben so unten usw. Diese Analogien sind wechselseitig zu sehen. Wir können also vom Außen auf das Innere schließen und umgekehrt.

Das Gesetz der Anziehung besagt, dass Gleiches immer Gleiches anzieht und durch Gleiches auch verstärkt wird. Ungleiches wird abgestoßen. Oder anders gesagt, mein Umfeld ist ein Spiegel meiner selbst.

Das Gesetz der Harmonie oder auch Gesetz des Ausgleichs bringt Ordnung in unser Leben

Das Gesetz von Rhythmus und Schwingung lehrt uns, dass alles im Leben Zyklen unterliegt. Alles verläuft in Schwingungen. Es gibt kein lineares Wachstum, sondern das Leben verläuft mal aufwärts und dann wieder abwärts. Es kommt auf die langfristige Tendenz an.

Das letzte Gesetz, das Gesetz der Polarität macht uns bewusst, dass alles immer auch eine Gegenseite besitzt. Diese Gegenseite gehört immer dazu, nichts hat nur eine Seite.

Eine Buchempfehlung zu diesem Thema ist, „Die Geistigen Gesetze“ von Kurt Tepperwein, ISBN-13: 978-3442216109. Es lohnt sich, tiefer in dieses Thema einzutauchen und das Buch ist hierfür ideal.

Fehlende Selbstwirksamkeit – ein Beispiel

Wie kann man sich diese Gesetze bewusst zunutze machen? Ein Beispiel kann Dir verdeutlichen, wie die Gesetze wirken. Ein Makler hat Angst, ihm könnte ein Geschäft entgehen und entschied sich deshalb beispielsweise für das Thema Allfinanz. Er führt Rundumberatung und -versorgung durch. Allfinanz ist ein weites Feld. Von der Moped-Versicherung bis hin zur Immobilienvermittlung ist alles möglich. Die Zielgruppe ist entsprechend breit gefächert.

Gedanken sind Kräfte. Negative Gedanken wie z.B. Angst, Wut etc. sind sehr mächtig und hinterlassen ihre Spuren im Inneren und strahlen auch in die Außenwelt. Der Körper ist ein Spiegel seiner Gedanken. Angst erzeugt ein Unwohlsein und das sieht man einem deutlich an. Die Angst, ihm könnte ein Geschäft durch die Lappen gehen, lähmt den Makler unbewusst, weil sie seine Ausstrahlung beeinflusst. Seine Gesprächspartner spüren das auf der unbewussten Ebene und können unter Umständen dadurch ein ungutes Gefühl bekommen.

Das Ergebnis können Widerrufe, ausbleibende Empfehlungen, sogar die komplette Abkehr vom Makler als Ansprechpartner sein. Beim Makler kann daraus Unzufriedenheit entstehen. Man sucht nach Gründen und wenn diese im Außen und nicht im Inneren gesucht werden, wird die Ursache nicht gefunden und kann nicht beseitigt werden. Die Selbstwirksamkeit liegt hier bei null.

Selbstwirksamkeit – ein zweites Beispiel

Ein Gegenbeispiel ist ein Makler, der sich ebenfalls für die Allfinanz entschied, jedoch nicht aus der Angst, ihm könnte ein Geschäft durch die Lappen gehen, sondern weil er es liebt, Menschen zu unterstützen, ihre finanzielle Situation in Eigenverantwortung zu regeln. Ihm kommt es an, seinen Kunden einen Mehrwert in jedem Gespräch zu geben. Dabei ist die Weitergabe finanzieller Bildung ein Kernthema.

Seine Ausrichtung ist nicht der Abschluss. Das Geschäft wird mit Liebe und Freude getätigt und das schwappt auf die Kunden über. Sie fühlen sich wohl und kaufen somit selbstverständlich bei diesem Makler. Die gute Stimmung und die bewusst wahrgenommenen Mehrwerte veranlassen die Kunden zu zahlreichen Empfehlungsgaben.

Du siehst, dass bei gleicher „Spielwiese“ ganz andere Resultate entstehen können. Selbstwirksamkeit ist der Schlüssel zu bewusstem Handeln und ebnet den Weg zum Erfolg.

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Bildnachweis:
Bild von Enlightening Images auf Pixabay

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Was verdient man als Versicherungsmakler?

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