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Strukturvertrieb 1×1 – Eigene Erfahrungen, Umsatz, Teamaufbau

Das wahre Gesicht des Strukturvertriebs: Von verlockenden Versprechen über Flexibilität und unbegrenztes Einkommen bis zu tiefgreifenden Herausforderungen und Realitäten. Dieser Beitrag beleuchtet die Anfänge, den Rekrutierungsprozess und den Teamaufbau im Strukturvertrieb und endet mit einer persönlichen Geschichte: Warum ich, Samuel Leppert, mich entschieden habe, den Strukturvertrieb zu verlassen.

Inhaltsverzeichnis

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Was sind Strukturvertriebe?

Definition und Kernprinzipien

Strukturvertriebe basieren auf dem Prinzip, Produkte oder Dienstleistungen durch ein Netzwerk von Vertriebspartnern zu verkaufen, die nicht nur durch direkte Verkäufe, sondern auch durch die Rekrutierung neuer Partner Provisionen verdienen. Dieses Modell fördert den Aufbau von Vertriebsebenen und ermöglicht es den Teilnehmern, ein Einkommen aus mehreren Quellen zu generieren.

Strukturvertrieb: Unterschiede zu traditionellen Vertriebsmodellen

Im Gegensatz zum traditionellen Einzelhandel, wo der Verkauf in physischen Geschäften oder über das Internet erfolgt, basieren Strukturvertriebe auf persönlichen Netzwerken und direkten Verkaufsstrategien. Sie unterscheiden sich auch von Pyramidensystemen, da der Schwerpunkt auf echten Verkäufen liegt und nicht primär auf der Rekrutierung.

Geschichte des Strukturvertriebes - Abstammung, Ablauf, Geschichte, Beginn

Ursprünge des Strukturvertriebs

Die frühen Jahre

Die Wurzeln des Strukturvertriebs können bis in die 1920er Jahre zurückverfolgt werden, doch das Modell, wie wir es heute kennen, begann in den 1940er und 1950er Jahren Form anzunehmen. Eines der ersten Unternehmen, das ein dem Strukturvertrieb ähnliches Modell nutzte, war die California Vitamin Company, die später zu Nutrilite wurde. Nutrilite verkaufte Nahrungsergänzungsmittel und entwickelte ein System, bei dem Verkäufer nicht nur Produkte direkt an Konsumenten verkauften, sondern auch Anreize erhielten, weitere Vertriebspartner für das Unternehmen zu rekrutieren.

Die Ausbreitung in den 1950er und 1960er Jahren

In den 1950er Jahren nahm das Konzept des Strukturvertriebs an Fahrt auf, insbesondere mit dem Erfolg von Amway, einem Unternehmen, das von ehemaligen Nutrilite-Vertriebspartnern gegründet wurde. Amway verbesserte das Modell, indem es ein breiteres Produktspektrum anbot und das Geschäftskonzept weiterentwickelte, das heute als Multi-Level-Marketing bekannt ist. Dieses Modell förderte nicht nur den Verkauf von Produkten, sondern legte auch großen Wert auf die Bildung von Vertriebsnetzwerken, wobei Vertriebspartner durch die Rekrutierung neuer Mitglieder und deren Verkäufe verdienen konnten.

Entwicklungsphasen und Wachstum

Diversifikation und globale Expansion

In den folgenden Jahrzehnten diversifizierte sich das MLM-Modell zunehmend und expandierte in verschiedene Branchen und auf internationale Märkte. Neben gesundheitsbezogenen Produkten begannen Unternehmen, Kosmetika, Haushaltswaren, Finanzdienstleistungen und sogar Telekommunikationslösungen über MLM-Strukturen zu verkaufen. Die globale Expansion war besonders bemerkenswert, da Unternehmen lokale Vertriebsnetzwerke in verschiedenen Ländern aufbauten, angepasst an kulturelle Besonderheiten und Marktanforderungen.

Technologische Innovationen und das Internetzeitalter

Mit dem Aufkommen des Internets und sozialer Medien in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren erlebte das MLM-Modell eine Transformation. Die Digitalisierung erleichterte die Rekrutierung und den Produktvertrieb erheblich, ermöglichte eine effektivere Kommunikation innerhalb der Netzwerke und bot neue Marketingstrategien. Soziale Medien wurden zu einem entscheidenden Werkzeug für MLM-Vertriebspartner, um ihre Produkte zu bewerben und neue Mitglieder zu gewinnen.

Strukturvertrieb - Verschiedene Arten, Verschiedene Varianten, Verschiedene Strukturvertriebmodelle

Bekannte Strukturvertriebe in Deutschland und Weltweit

Bekannte Strukturvertriebe sind Tupperware, Amway, Herbalife, Life Plus, die Deutsche Vermögensberatung (DVAG), Swiss Life Select (ehemals AWD), Bonnfinanz, Dr. Klein, OVB, Telis Finanz, tecis Finanzdienstleistugen AG, EKD – Energiekonzepte Deutschland, Teleson, L&R Health and Beauty Systems und viele andere.

Strukturvertrieb Unterschied Pyramidensystem, Was ist der Unterschied zwischen einem Strukturvertrieb und einem Pyramidensystem

Unterschied Strukturvertrieb und Pyramidensystem

Der Unterschied zwischen einem Pyramidensystem und einem Strukturvertrieb (auch bekannt als Multi-Level-Marketing, MLM) liegt hauptsächlich in der Art und Weise, wie Einkommen generiert wird, sowie in ihrer rechtlichen Anerkennung und Nachhaltigkeit. Beide Modelle nutzen zwar ein mehrstufiges Netzwerk von Teilnehmern, doch es gibt grundlegende Unterschiede in ihrer Struktur und Funktionsweise.

Was ist ein Pyramidensystem - Verboten, Illegal, Legal, Wie funktioniert ein Pyramidensystem

Pyramidensysteme

  1. Einkommensgenerierung: In einem Pyramidensystem wird das Einkommen hauptsächlich durch die Rekrutierung neuer Mitglieder generiert, nicht durch den tatsächlichen Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen an Endverbraucher. Neue Teilnehmer zahlen oft eine Eintrittsgebühr, die an die oberen Ebenen der Pyramide weitergeleitet wird, wobei das Versprechen von hohen Renditen hauptsächlich auf der fortgesetzten Rekrutierung basiert.

  2. Nachhaltigkeit: Pyramidensysteme sind inhärent instabil und nicht nachhaltig, da sie auf einer ständigen Expansion der Teilnehmerzahl basieren. Irgendwann wird es unmöglich, genügend neue Mitglieder zu rekrutieren, um die Struktur aufrechtzuerhalten, was zum Zusammenbruch des Systems führt.

  3. Rechtliche Stellung: In vielen Ländern sind Pyramidensysteme illegal, da sie als betrügerisch angesehen werden und eine faire und transparente Geschäftspraxis verletzen.

Was ist ein Strukturvertrieb - Verboten, Illegal, Legal, Wie funktioniert ein Strukturvertrieb, Ist ein Strukturvertrieb ein Pyramidensystem

Strukturvertrieb (MLM)

  1. Einkommensgenerierung: Im Gegensatz zu Pyramidensystemen basiert der Strukturvertrieb auf dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen. Teilnehmer verdienen Provisionen sowohl aus direkten Verkäufen an Endverbraucher als auch aus Verkäufen, die von ihnen rekrutierte Teilnehmer (ihr “Downline”-Netzwerk) tätigen. Das Einkommen ist sowohl von der persönlichen Leistung als auch vom Erfolg des Teams abhängig.

  2. Nachhaltigkeit: MLM-Unternehmen können nachhaltig sein, da ihr Geschäftsmodell auf dem kontinuierlichen Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen beruht. Theoretisch kann ein Strukturvertrieb unbegrenzt fortbestehen, solange Produkte oder Dienstleistungen an Verbraucher verkauft werden.

  3. Rechtliche Stellung: Strukturvertriebe sind in vielen Ländern legal, sofern sie sich an bestimmte Vorschriften halten und den Schwerpunkt auf den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen legen. Unternehmen müssen transparente Geschäftspraktiken einhalten und dürfen nicht ausschließlich auf der Rekrutierung basieren.

Aufbau und Struktur eines Strukturvertriebs - Grundlegendes, Aufbau, Anfang, Start im Strukturvertrieb

Struktur und Aufbau eines Strukturvertriebs

Der Aufbau und die Struktur eines Strukturvertriebs, bilden das Rückgrat dieses Geschäftsmodells. Sie ermöglichen es den Teilnehmern, auf zwei Hauptwegen Einkommen zu erzielen: durch direkten Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen und durch den Aufbau eines Teams von Untervertretern, von deren Verkäufen sie ebenfalls profitieren. Dieses duale Einkommenspotenzial unterscheidet den Strukturvertrieb von traditionellen Vertriebsmodellen und bietet einzigartige Chancen sowie Herausforderungen.

Strukturvertrieb - Grundlegende Merkmale

Grundlegende Merkmale

Mehrstufige Hierarchie

Im Kern des Strukturvertriebs steht eine mehrstufige Hierarchie, die aus individuellen Vertriebspartnern (auch Distributoren, Berater oder unabhängige Geschäftsinhaber genannt) besteht, die Produkte direkt an Endkunden verkaufen und neue Vertriebspartner rekrutieren. Jeder Vertriebspartner hat die Möglichkeit, sein eigenes ‘Downline’-Netzwerk aufzubauen, das aus den von ihm rekrutierten Mitgliedern und deren Rekruten besteht.

Start im Strukturvertrieb - Kunden gewinnen, Vertriebspartner gewinnen, Aus Kunde Vertriebspartner machen

Verdienststruktur

Die Verdienststruktur in einem Strukturvertrieb ist so angelegt, dass Vertriebspartner nicht nur Provisionen aus ihren eigenen direkten Verkäufen erzielen, sondern auch Boni und Provisionen aus den Verkäufen ihres Downline-Netzwerks. Die genauen Provisions- und Bonusstrukturen können je nach Unternehmen variieren, beinhalten aber typischerweise eine Kombination aus Einzelhandelsmargen, Leistungsboni und möglicherweise anderen Anreizen wie Reisen oder Autos.

Strukturvertrieb Aufbau des Netzwerkes

Aufbau des Netzwerks

Rekrutierung

Die Rekrutierung neuer Vertriebspartner ist ein zentraler Aspekt des Strukturvertriebs. Erfolgreiche Vertriebspartner nutzen persönliche Netzwerke, soziale Medien und verschiedene Marketingstrategien, um Interessenten für das Geschäftsmodell zu gewinnen. Schulungs- und Unterstützungsprogramme sind entscheidend, um Neulinge für den Verkauf und die Rekrutierung zu rüsten.

Schulung und Unterstützung

MLM-Unternehmen bieten in der Regel umfassende Schulungsprogramme an, die Produktwissen, Verkaufsfähigkeiten und Führungskompetenzen abdecken. Diese Programme sind oft in die Hierarchie eingebettet, wobei erfahrene Vertriebspartner die Rolle von Mentoren für ihre Downline übernehmen, was eine Kultur der Unterstützung und des gemeinsamen Erfolgs fördert.

Strukturvertrieb Hierarchische Ebenen, Titel und Incentives

Hierarchische Ebenen, Titel und Incentives

MLM-Unternehmen definieren verschiedene hierarchische Ebenen und Titel, die die Position eines Vertriebspartners innerhalb der Organisation widerspiegeln. Diese Ebenen sind in der Regel an bestimmte Leistungskriterien gebunden, wie etwa das Erreichen von Verkaufszielen oder die Größe des Downline-Netzwerks. Mit dem Aufstieg in höhere Ebenen steigen in der Regel auch die Verdienstmöglichkeiten und Boni.

Incentives spielen im Strukturvertrieb (Multi-Level-Marketing, MLM) eine zentrale Rolle, da sie nicht nur als Motivationswerkzeug für die Vertriebspartner dienen, sondern auch als Mittel zur Steigerung der Verkaufsleistungen und zur Förderung der Rekrutierung neuer Mitglieder. Incentives können in verschiedenen Formen auftreten und sind oft darauf ausgerichtet, die Erreichung bestimmter Verkaufsziele oder andere Leistungskriterien zu belohnen. Hier sind einige gängige Arten von Incentives im Strukturvertrieb und wie sie eingesetzt werden:

Reisen und Veranstaltungen

Luxusreisen und exklusive Veranstaltungen sind beliebte Incentives, die erfolgreichen Vertriebspartnern angeboten werden. Solche Belohnungen dienen nicht nur als Anerkennung für hervorragende Leistungen, sondern auch als Gelegenheit zur Netzwerkbildung und zum Erfahrungsaustausch unter Top-Performern. Die Kriterien für die Qualifikation zu diesen Reisen sind in der Regel streng und setzen außergewöhnliche Verkaufs- oder Rekrutierungsleistungen voraus.

Anerkennung und Auszeichnungen

Anerkennung in Form von Auszeichnungen, Titeln und öffentlichem Lob ist ein weiteres wichtiges Incentive im Strukturvertrieb. Solche Anerkennungen bieten den Vertriebspartnern soziale Wertschätzung und Status innerhalb der Organisation. Sie können bei speziellen Anlässen wie Jahreskonferenzen oder in Firmenpublikationen verliehen werden.

Strukturvertrieb - Kritische Faktoren, Durchhaltevermögen, Engagement, Wenige schaffen es

Kritische Faktoren für den Erfolg

Engagement und Durchhaltevermögen

Erfolg in einem Strukturvertrieb erfordert erhebliches Engagement, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, Zeit und Ressourcen in den Aufbau des Geschäfts zu investieren. Nur ein kleiner Prozentsatz der Vertriebspartner erreicht signifikante Einkommensniveaus, oft als Ergebnis langjähriger Arbeit und des Aufbaus umfangreicher Downline-Netzwerke.

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Produktfokus

Ein nachhaltig erfolgreicher Strukturvertrieb legt großen Wert auf qualitativ hochwertige Produkte oder Dienstleistungen, die einen echten Mehrwert für Endkunden bieten. Unternehmen, die diesen Aspekt betonen, neigen dazu, eine stabilere und ethischere Geschäftsbasis zu haben.

Ethik und Transparenz

Die besten MLM-Unternehmen betonen ethische Geschäftspraktiken und Transparenz in Bezug auf Verdienstmöglichkeiten und die realistischen Herausforderungen des Geschäftsmodells. Sie stellen klare Informationen über die Erfolgsquoten ihrer Vertriebspartner bereit und fördern realistische Erwartungen.

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Der Prozess: Von der Rekrutierung bis zum Verkauf im Strukturvertrieb

Der Prozess von der Rekrutierung bis zum Verkauf im Strukturvertrieb ist ein zyklischer und mehrstufiger Vorgang, der das Kernstück des Geschäftsmodells bildet. Dieser Prozess umfasst die Anwerbung neuer Vertriebspartner, deren Ausbildung und Unterstützung sowie den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen. Eine effektive Ausführung dieser Schritte ist entscheidend für den individuellen und kollektiven Erfolg innerhalb eines MLM-Unternehmens. Hier ist eine detaillierte Übersicht:

Strukturvertrieb Rekrutierung neuer Vertriebspartner

Schritt 1: Rekrutierung neuer Vertriebspartner

  1. Identifikation potenzieller Kandidaten: Erfolgreiche Vertriebspartner nutzen ihr persönliches und berufliches Netzwerk, soziale Medien und andere Marketingstrategien, um potenzielle Kandidaten zu identifizieren, die Interesse an der Geschäftsmöglichkeit haben könnten.

  2. Informations- und Rekrutierungsveranstaltungen: Viele MLM-Unternehmen und ihre Vertriebspartner organisieren regelmäßig Informationsveranstaltungen, Webinare oder persönliche Treffen, um Interessenten über das Geschäftsmodell, die Produkte und die Verdienstmöglichkeiten zu informieren.

  3. Persönliche Beratung und Überzeugungsarbeit: Einzelgespräche spielen eine wichtige Rolle im Rekrutierungsprozess, wobei bestehende Vertriebspartner potenzielle Neulinge persönlich beraten und von den Vorteilen des Beitritts zum Unternehmen überzeugen.

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Schritt 2: Ausbildung und Unterstützung

  1. Einführungs- und Produktschulungen: Neue Vertriebspartner erhalten Schulungen, die sie mit dem Unternehmen, seinen Produkten oder Dienstleistungen und den Verkaufsstrategien vertraut machen. Diese Schulungen können online, in Person oder in Kombination beider Formate stattfinden.

  2. Mentoring und Coaching: Erfahrene Vertriebspartner oder Sponsoren übernehmen oft die Rolle des Mentors für Neulinge, bieten Anleitung, teilen Best Practices und unterstützen sie bei ihren ersten Verkaufs- und Rekrutierungsaktivitäten.

  3. Fortlaufende Weiterbildung: Um den langfristigen Erfolg sicherzustellen, bieten MLM-Unternehmen regelmäßig Weiterbildungsangebote an, um ihre Vertriebspartner über neue Produkte, Marketingstrategien und Verkaufstechniken auf dem Laufenden zu halten.

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Schritt 3: Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen

  1. Direktverkauf: Vertriebspartner präsentieren und verkaufen Produkte oder Dienstleistungen direkt an Endkunden, oft durch persönliche Beratung, Home-Partys oder Online-Präsentationen.

  2. Aufbau und Pflege von Kundenbeziehungen: Eine erfolgreiche Verkaufsstrategie im Strukturvertrieb basiert auf dem Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen. Vertriebspartner nutzen Kundendatenbanken, um den Kontakt zu pflegen, bieten exzellenten Kundenservice und folgen Kundenfeedback auf, um Vertrauen und Loyalität zu fördern.

  3. Nutzung von Online-Tools und sozialen Medien: Moderne Vertriebspartner setzen zunehmend auf Online-Marketing und soziale Medien, um Produkte zu bewerben, Kunden zu gewinnen und ihre Geschäftsmöglichkeit zu teilen.

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Schritt 4: Rekrutierung und Teammanagement

  1. Anwerbung neuer Teammitglieder: Parallel zum Verkauf von Produkten arbeiten Vertriebspartner daran, ihr eigenes Team durch die Rekrutierung neuer Vertriebspartner zu erweitern.

  2. Unterstützung und Motivation des Teams: Erfolgreiche Vertriebspartner investieren Zeit in die Unterstützung und Motivation ihres Teams, erkennen Leistungen an und fördern ein positives und produktives Arbeitsumfeld.

  3. Monitoring und Optimierung der Teamleistung: Durch regelmäßige Bewertungen und Anpassungen der Verkaufs- und Rekrutierungsstrategien stellen Vertriebspartner sicher, dass ihr Team effektiv arbeitet und Wachstumsziele erreicht werden.

Dunkle Momente Negative Beispiele und Praktiken im Strukturvertrieb

Dunkle Momente: Negative Beispiele und Praktiken im Strukturvertrieb

Im Bereich des Strukturvertriebs gibt es, wie in vielen Geschäftsbereichen, Beispiele für Praktiken und Ereignisse, die als “dunkle Momente” betrachtet werden können. Diese umfassen unter anderem ethische Bedenken, rechtliche Auseinandersetzungen und die persönlichen Erfahrungen von Individuen, die mit Herausforderungen oder negativen Auswirkungen im Zusammenhang mit ihrer Beteiligung konfrontiert wurden. Hier sind einige allgemeine Typen solcher negativen Beispiele, ohne spezifische Unternehmen namentlich zu erwähnen:

1. Pyramidenschemen unter dem Deckmantel des MLM

Einige Unternehmen, die sich als legitime MLM-Unternehmen ausgaben, wurden als illegale Pyramidenschemen identifiziert. In diesen Fällen lag der Fokus mehr auf der Rekrutierung neuer Mitglieder und deren Eintrittsgebühren als auf dem Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen. Teilnehmer an der Basis der “Pyramide” fanden oft, dass es unmöglich war, Gewinne zu erzielen, was in vielen Fällen zu erheblichen finanziellen Verlusten führte.

2. Rechtliche Herausforderungen und Strafen

Einige MLM-Unternehmen wurden von Regulierungsbehörden untersucht und für die Anwendung irreführender Geschäftspraktiken kritisiert oder bestraft. Dazu gehören Vorwürfe wie die Übertreibung der Verdienstmöglichkeiten, irreführende Erfolgsstatistiken oder der Verkauf überteuerter Produkte, die im freien Markt kaum lebensfähig wären.

3. Persönliche und finanzielle Auswirkungen

Viele Einzelpersonen berichten von negativen Erfahrungen mit MLM-Unternehmen, einschließlich erheblicher finanzieller Verluste durch Anfangsinvestitionen in Startpakete, Produkte und Marketingmaterialien. Darüber hinaus führen die Anforderungen an den Verkauf und die Rekrutierung in einigen Fällen zu persönlichem Stress und belasteten Beziehungen zu Freunden und Familienmitgliedern.

4. Marktübersättigung

In bestimmten Regionen oder innerhalb spezifischer Produktkategorien kann es zu einer Marktübersättigung kommen, wodurch es für neue Vertriebspartner schwierig wird, Käufer oder neue Teammitglieder zu finden. Diese Übersättigung kann die Verdienstmöglichkeiten erheblich einschränken und zu Enttäuschung und Frustration führen.

5. Kulturelle und soziale Auswirkungen

Die aggressive Rekrutierungstaktik einiger MLM-Teilnehmer hat in manchen Fällen zu einer negativen Wahrnehmung des Geschäftsmodells in der Öffentlichkeit geführt. Kritiker heben hervor, dass die Betonung der Rekrutierung über den Produktverkauf das soziale Gefüge und das Vertrauen innerhalb von Gemeinschaften untergraben kann.

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Der Budapest-Skandal

Beschreibung des Vorfalls

Ein bedeutender Skandal in der Versicherungsbranche kam ans Licht, als Details über eine luxuriöse Incentive-Reise für besonders erfolgreiche Versicherungsvertreter veröffentlicht wurden. Diese Veranstaltung fand in Budapest statt und umfasste extravagante Aktivitäten, die weit über das übliche Maß geschäftlicher Belohnungen hinausgingen. Besonders umstritten war die Organisation und Finanzierung von Abendveranstaltungen, bei denen offenbar Prostituierte zur Unterhaltung der Gäste eingeladen wurden.

Hauptpunkte des Skandals: Die Incentive-Reise

Die Reise wurde als Belohnung für die besten Vertriebsmitarbeiter eines großen Versicherungsunternehmens organisiert. Der Vorfall zog breite öffentliche Aufmerksamkeit auf sich, nachdem Einzelheiten über die Natur der Unterhaltung bekannt wurden, die für die Teilnehmer arrangiert worden war.

Öffentliche und branchenweite Reaktionen

Nach Bekanntwerden der Details löste der Vorfall weitreichende Empörung aus. Kritiker warfen Fragen hinsichtlich der Geschäftsethik und der Unternehmenskultur in der Versicherungsbranche auf. Der Vorfall führte zu einer intensiven Diskussion über die Angemessenheit von Vertriebsanreizen und die Verantwortung von Unternehmen gegenüber ihren Mitarbeitern und der Öffentlichkeit.

Maßnahmen und Konsequenzen

Als Reaktion auf den Skandal und die darauffolgende öffentliche Kritik sahen sich betroffene Unternehmen gezwungen, ihre Richtlinien zu überarbeiten. Dies umfasste die Einführung strengerer Compliance-Richtlinien, die Überarbeitung der Verhaltenskodizes für Mitarbeiter und die Implementierung von Maßnahmen, die sicherstellen sollten, dass zukünftige Veranstaltungen den ethischen Standards entsprechen.

Langfristige Auswirkungen für den Strukturvertrieb und die Versicherungsbranche

Der Skandal hatte nachhaltige Auswirkungen auf die Branche, indem er ein erhöhtes Bewusstsein für ethische Geschäftspraktiken und die Notwendigkeit einer transparenten Unternehmensführung schuf. Viele Unternehmen in der Branche überprüften daraufhin ihre eigenen Richtlinien und Verfahren, um sicherzustellen, dass ihre Geschäftspraktiken die Integrität und ethische Verantwortung widerspiegeln, die von Kunden und der Öffentlichkeit erwartet werden.

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Erfahrungsbericht Strukturvertrieb

Eigener Kommentar: Strukturvertrieb kann ein Sprungbrett sein. Die Betonung liegt auf kann.

Samuel Leppert: Meine Eindrücke aus über sieben Jahren Strukturvertrieb

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Samuel Leppert: Vorwort - Ein Dank an meine ehemaligen Führungskräfte

Viele Vermittler sind schockiert wenn sie in unsere Meetings und Termine kommen oder sich unseren wiemakler Videokurs anschauen, dass ich (bzw. wir allgemein) nichts negatives und wenig schlechtes über den Strukturvertrieb sage.

Das hat einen einfache aber sehr essentiellen Grund: Ich danke dem Strukturvertrieb, ohne ihn wäre ich heute nicht da, wo ich bin.

Ich bedanke mich auch bei allen Führungskräften.
Auch wenn wir heute keine Freunde mehr sind. Und auch trotzdem dass sie Meetings, Ausbildungen und Workshops über wiemakler und die Maklerschaft allgemein abhalten. Dankeschön, denn sonst wäre ich heute sicher bei einem großen deutschen Automobilhersteller mit Stern Projektleiter oder ähnliches.

Warum danke ich ihnen fragst du dich? Nur durch sie wurde mir diese Chance ermöglicht.

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Samuel Leppert: Mein Start im Strukturvertrieb

Mein Start im Strukturvertrieb war Anfang bzw. Mitte 2014. Ich war im Studium als Wirtschaftsingenieur in Karlsruhe. Gleichzeitig jobbte ich wochends in der Diskothek CEN-Club in Karlsruhe als Barkeeper. Hier fing auch alles an.

Start im Strukturvertrieb - Nebenjob in der Diskothek

Meine anfängliche Führungskraft akquirierte mich sehr schlau. Sie kam direkt nach Öffnung in den Club, wo noch kein anderer Gast  da war, mit der Absicht ein paar Cocktails vorzutrinken, er stand dann also in aller Ruhe an der Bar und hatte mich, während ich noch in den Vorbereitungen der Bar für die Nacht war vollkommen vor der Flinte. 

Wir redeten über Gemeinsamkeiten und er war nicht unsympathisch. Nach ein paar Cocktails gab ich ihm einen aus. Und da hatte er mich (wie sich später herausstellte). Der Club füllte sich langsam, er sagte irgendwann: “Lass uns doch mal Facebook austauschen”, gesagt, getan.

Über Facebook schrieben wir einige Zeit, er probierte gemeinsame Fitnesstrainings auszumachen, was nicht ganz fruchtete, da ich zeitlich eingespannt war. Irgendwann fragte er nach meiner Nummer, um besser in Kontakt zu bleiben: gesagt, getan.

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Die Akquisition: Meine ersten Berührungspunkte mit dem Strukturvertrieb

Es verging einige Zeit, viel Kontakt hatte ich mit ihm eigentlich nicht, weder per WhatsApp noch per Facebook. Eines Tages rief er aus heiterem Himmel an und sagte er hätte etwas für mich als kleine Wiedergutmachung für den Drink, den ich ihm ausgegeben habe.

Nämlich eine Persönlichkeitsanalyse, kurz Insights. Er erklärte es mir kurz am Telefon und sagte dann: “Das geht jedoch nur bei mir im Büro, aber kein Problem, dass ist nicht weit entfernt von deiner Disko, könnte man ja verbinden vor der deiner Arbeit”. Gesagt, getan, er legte mich auf einen Termin um die frühe Abendzeit an einem Freitagabend. Ich kam dort an und das Büro komplett voll, dass hat er schlau geplant, denn zu diesem Zeitpunkt fand ein Unternehmertumvortrag von seiner Führungskraft statt und es war gerade Pause. Ein weiterer “Zufall” war, dass ich bereits “Teilnehmer” des Vortrags vor Ort kannte und sie dort auch arbeiteten.

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Bestimmt zwei Wochen vergingen, da erhielt ich ein Anruf von einer unbekannten Nummer: “Ja, Hallo Samuel, ______ mein Name, ich bin der Branch Manager und Büroleiter von _________, ich habe hier durch Zufall deine Insights-Analyse gesehen und wollte dir sagen: Ich möchte dich kennenlernen, möglicherweise würdest du hier perfekt reinpassen

Ich weiss bis heute nicht wieso, aber es klang sympathisch und ich habe zugesagt. (ich bin heute noch darüber sehr glücklich).

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Das Bewerbungsgespräch, ein neuer Anzug, die Traineelaufbahn

Und so war ich eingeladen, zum Bewerbungsgespräch, meine damalige Führungskraft hat mich noch gebrieft, “guter Eindruck machen, er habe mich ja empfohlen” und so saß ich da in dem Büro. Irgendwie hat es mich beeindruckt, eigenes Büro, Nespresso-Kaffeemaschine, gekühlte Getränke, coole Anzüge. Klingt alles sehr stumpf und einfach und ist es auch, aber ich war irgendwie sehr angetan.

Das Bewerbungsgespräch war weniger ein Bewerbungsgespräch und mehr die simple Präsentation des Erstgesprächs und viel Kommunikation zum Bindungsaufbau, als Nachgang noch das Pencil-Selling der Traineelaufbahn. Dann erzählte er mir von der Möglichkeit hier Manager zu werden und sein eigenes Unternehmen aufzubauen und damit hatte er mich.

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Das war mein Start im Strukturvertrieb. In der zweiwöchigen Traineelaufbahn (8 oder 10 Termine, ich bin mir nicht mehr ganz sicher) je zweistündige Vorträge abends mit verschiedenene Themen, wie Risikoabsicherung und persönliche Vorsorge, Unternehmertum und intelligentes Investieren. 

Es ging nicht lang, dass ich selbst bald vollkommen überzeugt war.
Wovon? Gute Frage im Nachhinein betrachtet, weil ich wusste weder wie ich hier Geld verdiene, noch woher und wie Kunden kommen, noch was ich genau hier beruflich mache, um mein eigenes Unternehmen aufzubauen. 

Geendet hat die Traineelaufbahn mit einem Tagesseminar, mit allen Trainees aus anderen Büros in Bad Nauheim im Dolce Hotel. Dort referierten verschiedene Manager über ihre Erfolge, ihren Weg und wie erfolgreich sie sind.

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Erste Schritte im Strukturvertrieb: Umfeldanalyse und erste Umsätze und Vertriebspartner

Begonnen hat alles sehr strukturiert, mir wurde erklärt wieso “unsere Dienstleistung die Beste sei und wieso sie jeder kennenlernen sollte” und ich war ja überzeugt, also direkt rein ins tun eine Umfeldanalyse erstellen.

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Netzwerkanalyse (auch Umfeldanalyse genannt) von mir selbst, Samuel Leppert zu Beginn im Strukturvertrieb Anfang 2014. Es wurde darin das komplette nähere Umfeld analysiert, mit möglichen "Problemmachern" (z.B. andere Versicherungsvertreter oder Banker) und mit Fürsprecher bzw."Alphas" - also Freunde und Bekannte, auf die in diesem Freundeskreis gehört wird.

Danach ging es los, die Umfeldanalyse exportieren in die 30er-Liste, Schlachtpläne schmieden: Anrufen? Persönliches Treffen? Nochmal ein Termin zum Bindungsaufbau ohne geschäftlichen Hintergrund? Ja… der Rest ist Geschichte (haha).

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Strukturvertrieb: Mein damaliges Sprungbrett

Ja, der Strukturvertrieb war für mich persönlich ein Sprungbrett. Was ich an vertrieblichen Skills anfänglich kennenlernen durfte und später weitergegeben habe ist immens. Was ich durchs Netzwerken an Kontakte kennengelernt habe, zwar fast ausschließlich extern der Company aber egal. 

Was ich alles für schöne Städte und Länder sehen durfte durch die offiziellen (nicht durch irgendwelche Standorte, Führungskräfte oder Büros organisierten Incentives) Leistungsträgermeetings, wie LTM-Top 100 und LTM-Top 300 und anfänglich sogar LTM-50 Mallorca als Trainee, sind überragend.

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Wann funktioniert Strukturvertrieb

Meiner persönlichen, ungefragten Meinung nach funktioniert Strukturvertrieb, wenn man ein großes Umfeld hat oder eben schnellstmöglich aufbaut. Wenn man intrinsisch motiviert ist und weiss, das Konto bleibt leer, wenn man nichts macht. Bei vielen Vertriebspartnern kam mir das persönlich nicht so vor – es machte für mich oftmals den Anschein, als wäre es für Sie eher eine Art “Investmentclub”, wie ein Jungendzentrum, sie waren immer da für Meetings und haben viele theoretische Pläne geschmiedet, aber sie nie (oder selten) in die Tat umgesetzt.

Wichtig zu sagen ist: Von meinem Traineeseminar in Bad Nauheim, mit sicher über 100 Teilnehmern an diesem ewig langen Tagesseminar ist meines Wissens heute keiner mehr in diesem Strukturvertrieb.

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Warum habe ich den Strukturvertrieb verlassen?

Es gab nicht DIESEN einen Punkt, es war eine Mischung aus vielen Faktoren.

  • Der GAP: Die Differenzen im Strukturvertrieb – Ist der Mehrwert für mich da?
    In dem Strukturvertrieb in dem ich als Finanzdienstleister tätig war, ist die höchste Position in der Teamaufbau-Karriere der Divisional Manager bzw. General-Manager, in der man 30,5 Promille in der Spitze bekommt. Soweit so gut. Diese 30,5‰ waren für mich immer eine heilige Linie, besser gesagt der heilige Gral, mehr gibt es nicht aber den musst du erreichen! Gibt es nicht? Gibt es doch!
    Schaut man sich die Grafik an, sieht man sofort, zwischen 30,5
    ‰ und mehr als 50‰ ist eine Menge Differenz und somit Marge. Und keine geringe Differenz. 63,93% sind viel. Wenn man dazu noch viele Vermittler und Angestellte addiert und das dann verteilen kann, großzügig sein kann, sogar noch mehr.

     

    • Andere Tochterunternehmen erhalten mehr und haben mehr Freiheiten
      Wenn man mal die rosarote Brille abgesetzt hat, kann es passieren, dass man sauer wird. Der Strukturvertrieb in dem ich tätig war, wurde vor einigen Jahren aufgekauft von einem Mann mit Bart 🙂 und dann weiterverkauft in die Schweiz. Dieses Unternehmen hat weitere solcher Strukturvertriebe und dort her gab es in unteren, mittleren und hohen Positionen mehr Provision. Dazu Möglichkeiten des Fixum – so hätte man den ein oder anderen Vertriebspartner auch dafür gewinnen können. Außerdem hatten sie mehr Möglichkeiten wenn es um die Produktauswahl geht: Privatkredite, private Krankenversicherung ohne “Profiberater”

       

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  • Eingeschränktes Produktportfolio und veraltete Abwicklungsprozesse
    Verstärkt ist uns im Gewerbe-Sach Bereich, wenn ich heutzutage noch Fragebögen zur Risikoeinschätzung rausschicken muss/soll und einem vom Backoffice gesagt wird: “am besten ruft ihr die XYX Gesellschaft an, die machen das meistens.”

  • Stillstand: Stagnation im Kopf – Mir hat es kein Spaß mehr gemacht
    Ich war meiner Meinung nach nicht erfolgreich genug – und ich schätze, wenn man meine ehemaligen Führungskräfte heute fragen würde, würden sie sagen: Der war immer eine Niete.
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Nach zwei Jahren sanken die Mehrwerte und meine persönlichen Vorteile durch den Strukturvertrieb immens, Grund dafür: Vertrieblich war ich fit. Gleichzeitig bzw. im Umkehrschluss stieg das Einkommen überproportional.
  • Kein eigener Kundenbestand
    Wer den oberen Teil über meinen Start im Strukturvertrieb gelesen hat, sieht, dass war mein Umfeld, meine Kontakte, meine Anrufe, meine Beratungen – aber einfach rein rechtlich nicht meine Kunden. Wie fair das Ganze ist? Ich habe es damals unterschrieben, ohne Zwang, ich hätte mich eben besser informieren müssen.
  • Vorfälle mit Kunden die meiner Meinung nach nicht galant gelöst wurden
    Hier geht es um bestimmte Kundenfälle auf die ich nicht genauer eingehen möchte.
    Nur so viel dazu…

    • Keine vollständige Rabbatierung eines Investmentdepots möglich

    • Eine private Haftpflichtversicherung, die der Vertrieb nicht eingereicht hatte und der Vermittler soll den Schaden bezahlen mit der Begründung: “Er habe sich auch nicht ausreichend um die Statuspflege von Antrag auf Vertrag gekümmert”.
  • Strukturvertrieb ist eben People-Business: Das Thema Führungskräfte
    Ich habe mir lange überlegt, ob ich auf dieses Thema wirklich eingehen soll.

    Ich werde hier keine persönlichen Eindrücke, Empfindungen, Erfahrungen oder ähnliches schreiben.

    In Gesprächen mit Vermittlern, die sich für die Maklerschaft interessieren ist es immer das gleiche.

    Von WhatsApps “Wann bist du im Büro?” bis zu Lügen, Täuschungen und vielem mehr.
    Wo verschiedene Individuen aufeinandertreffen, knallt es eben oft und deshalb möchte ich nicht mit Dreck schmeissen, weil es gehören immer zwei dazu.

  • Pflichten: Unternehmensinteresse vor Bürointeresse, vor Teaminteresse, vor Eigeninteresse
    Klar und deutlich: Nein.

     

    • Jahresauftaktmeeting Pflichtveranstaltung? Nein.

    • Sommerfest, Pflichtveranstaltung und bitte 1.500€ auf dieses Konto überweisen….? Nein.

    • Gin-Tasting Abend? Nein.

    • “Könntest du bitte referieren auf dem Traineeseminar?” Nein.

    • Private Krankenversicherung vermittlen und dafür einen Profiberater nutzen müssen? Nein.

    • Interne Prüfung ablegen müssen wenn ein Profiberater Immobilienfinanzierungen vermitteln will? Nein.

    • Begrenzungen für KFZ-Leasings für niedrige Positionen? Nein.

    • Den Schlumpf C Partner des Vermittlers in der dritten Upline motivieren im Einzelgespräch? Nein.

    • Dem C-Partner, der in drei Monaten ganz sicher eh nicht mehr da ist, hauptsache noch drei Erstgespräche entlocken? Nein.

    • Gute Miene zum bösen Spiel machen? Nein.

    • Sechs Stunden klatschen für ganze Vertriebsstrukturen, die ich nicht mal kenne? Nein.

    • “Führen durch Vorführen”-Mentalität anpreisen aber selbst nicht leben? Nein.
  • Übersättigung: Süddeutschland und primär Karlsruhe war übersättigt an Vermittlern des Strukturvertriebes
    Der Strukturvertrieb für den ich tätig war ist allgemein in Deutschland stark vertreten, was sich erstmal gut anhört aber schnell ausarten kann.

    1. Wenn die Anzahl der schwarzen Schafe (die gibt es immer, dagegen kann man sich nicht wehren) immens größer wird und die Reputation deines (oder Vermittler aus deiner Downline) darunter leidet.
    2. Wenn es nicht nur mehr vereinzelte Überschneidungen gibt sondern bestimmte Akquisemöglichkeiten komplett verboten werden, wie z.B. Umfragen.
  • Es ist nicht mein Unternehmen
    Auf meiner Visitenkarte stand: “Repräsentant der _____”.
    Handelsvertreter. Ich baue hier nicht mein Unternehmen auf. Ich vertrete ein Unternehmen und handle eingeschränkt in dessen Interesse.

    Wieviele Kunden haben ohne Empfehlung, ohne eine Art des Triggers meinerseits (oder des eines Vermittlers) im Büro angerufen, sich in Calendly eingetragen oder eine Mail geschrieben? Ich kann es an zwei Händen abzählen in meinen Jahren im Strukturvertrieb.
    Möglich ist aber natürlich auch: Ich war einfach nicht gut genug darin 😉
    Dann soll es so sein.

    • Negative Anpassungen des Geschäftsplans
      Das Unternehmen hat meine Zukunft in ihren Händen. Wenn es jetzt für mich oder meine Upline negative Auswirkungen hat, ist das ein Grund für Fluktuation, vielleicht nicht direkt von mir, aber möglicherweise von Vertriebspartnern, die noch nicht in der hohen Position sind und sich fragen: In wie weit macht das hier noch Sinn? Ist das machbar?
  • Zensur: Wie offen kann/darf/soll ich reden mit Vertriebspartnern
    Wie offen darf ich reden mit einem Vertriebspartner? Gehen wir mal davon aus, ein Vertriebspartner hat starke Existenzängste im Strukturvertrieb: “Wie bezahle ich nächste Woche die Rechnungen?”
    Wenn das einer zu dir sagt, verändert das einen! Ich möchte auf diesen Punkt nicht näher eingehen.
  • Gesetzliche Rentenversicherungspflicht
  • Keine Lust mehr auf Anzüge, “Binder” und Kleiderordnungen
  • Kein automatisch abgerechnetes Tippgebergeschäft
  • Eingeschränkte Möglichkeiten der Bestandsübertragung
  • Imageproblem: Strukturvertrieb grundsätzlich
    • Konnte mich damit grundsätzlich nicht mehr indentifizieren, weder mit dem Wort Handelsverteter noch mit dem Wort Strukturvertrieb
    • Kodierte Sprache: PR-Story, Elevator-Pitch etc.: “Wie mache ich dem gegenüber schmackhaft, dass er Interesse hat?”
  • In jedem Menschen einen potentiellen Kunden oder Partner sehen
  • Kein richtiger Eigenauftritt
  • Keine Leads, keine effizienten Marketingmöglichkeiten
    Complianz-Abteilung antwortet: “Du könntest ja eine Fußballmannschaft sponsoren oder Flyer erstellen und auslegen”
  • Eigene Meinung war unerwünscht. Funktioniere und gut.
  • Kein gleiches Recht für alle: Was für den einen gilt, gilt nicht automatisch für jeden anderen.
  • Menschliche Attribute zählen oft wenig bis garnichts
  • Schlechte Endkunden-App (ohne Bestandsübertragungs-möglichkeiten u.v.m.)
  • Schlechte Endkunden-App (ohne Bestandsübertragungsmöglichkeiten u.v.m.)
  • Wenn der Umsatz stimmt, gehen auch moralisch fragwürdige Vermittler in Ordnung
  • Geprahle und Übertreibungen von anderen Führungskräften
wolf of wallstreet - mark henna - strukturvertrieb empfehlungen ziehen und schon bist du durch
  • Neid
  • Geschäftskollegen, die ich nicht mal meinem Feind wünsche
  • Unrealistische Monatsplanungen, Eintagsfliegen und Hohlbrenner
  • Fremdbestimmt zu sein
  • Keine Interesse mehr Einwände zu behandeln und Phrasen zu kennen:
    • “Ist das ein Schneeballsystem?”
    • “Willst du mir was verkaufen?”
    • “Wenn diese Thematik nicht so wichtig wäre und nicht einen so großen Nutzen hätte, würde ich es mir gar nicht erlauben, dich zu dem Thema anzurufen. Kannst du das nachvollziehen?” und viele weitere…
  • Ich habe kein Interesse mich mit C-Partnern zu beschäftigen
    Natürlich ist mir auch bewusst, dass jeder C-Partner möglichweise im Umfeld einen A-Partner hat aber wie selten kam das vor? Und klar, jeder kennt die Geschichte als Führungskraft, dass es in diesem und diesem Standort nur dieser Highflyer gibt, weil damals dieser C-Partner den auf seiner Liste hatte.
  • Steuermöglichkeiten, GmbH, Holding und Co.
    Einzelunternehmer, ja.
    GmbH war nicht möglich, Holding somit auch nicht.
    Wichtig: Die Gründung einer GmbH soll über bestimmte Strukturvertriebe möglich sein, in meinem Fall war dies jedoch nicht der Fall.
Start im Strukturvertrieb - Was muss ich wissen

Starten im Strukturvertrieb: Tipps? Tricks? Mehrwerte?

Wenn du im Strukturvertrieb starten möchtest gibt es für mich bestimmte Punkte die auf jeden Fall passen sollten:

  • Die richtige Wahl des Strukturvertriebes / der richtige Finanzdienstleister
    Was bietet er an? Wie ist die Auswahl an Produkten? Wie viel Produktgeber gibt es? Wie viel Gesellschaften können vermittelt werden? Wie digital ist er aufgestellt?

  • Führungskraft
    Wie gut ist er/sie? Wie lang berät er schon und berät er selbst noch? Wenn ja, wie viel? Wenn nein, wieso nicht? Geht es ihm finanziell gut?

    • Hat die Führungskraft Prozesse entwickelt für die Generierung von Interessenten?
      Fun Fact – Wie komme ich zu diesem Punkt: Das war der erste Handelsvertreter aus einem Strukturvertrieb zu dem ich meinte: Also deine derzeitige Situation hört sich erstklassig an, wenn das so läuft bei dir, dann bleib da und mach so weiter.
      Was war seine Situation? Er selbst hatte eine eigene Struktur von 15-20 Vertriebspartner und diese Struktur und er wurden mit Interessenten wöchentlich beliefert, die deutschlandweit auf Hochzeitsmessen generiert wurden.

Die Punkte auf die man achten sollte, wenn man im Strukturvertrieb beginnen möchte sind zu lang um sie hier komplett herunterzuschreiben. Wenn du starten möchtest und mehr Informationen brauchst, schreibe mir eine WhatsApp oder ruf mich an unter +4917696988693 oder per E-Mail an info@wiemakler.de

Ich verspreche dir, ich werde dich von deinem Plan nicht abbringen, weil für Quereinsteiger ist es die beste Möglichkeit erfolgreich Fuß zu fassen.
Soll ich den Strukturvertrieb verlassen, Wie kündige ich im Strukturvertrieb

Soll ich den Strukturvertrieb verlassen?

Meine persönliche Meinung zu diesem Thema ist stark gespalten – man kann sie einfach nicht pauschalisieren.

Wenn das Arbeitsklima stimmt ist das schonmal die halbe Miete. Wegen fünf Promille Differenz sollte man auf jeden Fall nicht gehen, das wäre falsch.

Mir geht es wesentlicher um die eigene Einstellung: Wo sehe ich mich selbst in fünfzehn Jahren? 

  • Komme ich mit den Leitplanken klar die es in dem Strukturvertrieb gibt in dem ich Handelsvertreter bin?
  • Wie ist die Unternehmensführung? Und wie ist die Unternehmensausrichtung? Gibt es zukünftig Änderungen die mich betreffen?
  • Bin ich mir selbst über den Schritt bewusst? Kündigen ist einfach, danach etwas erfolgreich aufbauen manchmal weniger.
  • Wie berate ich zukünftig? Wie sehen meine Beratungsunterlagen aus? Habe ich das notwendige Know-How?
 
Meine persönliche Meinung ist, dass über 80% der Handelsvertreter dort wo sie sind gut aufgehoben sind. Im Kokon ihres Vertriebes. Mit wöchentlicher Aus- und Weiterbildung, Führungskräfte zum Trösten und extrensischer Motivation spenden und vielem mehr. 

 

Nicht überzeugt? Du willst trotzdem kündigen? Dann bitte überlege dir den Schritt gründlich. Kümmere dich um alle rechtlichen Dinge, kläre es sachlich mit den Führungskräften und dem Vertrieb und mach daraus kein Rosenkrieg.

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