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Vorurteile – Bewerte nicht, sei offen!

Vorurteile sind leider Alltag. Bewertest Du andere Menschen anhand ihres Äußeren oder anhand dessen, was sie sagen? Ich denke, niemand kann sich davon freisprechen, dass er fremde Menschen bewertet. Dieser Automatismus steckt einfach in uns drin. Wir bekommen einen Impuls und unser Gehirn reagiert. Jemand sagt etwas, was uns unangebracht vorkommt, unser Gehirn reagiert: So ein Idiot!
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Hast Du so etwas schon einmal erlebt? Ich bin ehrlich, mir ging es früher auch so. Seit ich mit Menschen arbeite, habe ich jedoch gelernt, anderen Menschen unvoreingenommen zu begegnen. Warum? Weil sich herausgestellt hat, dass eine voreilige Bewertung in der Regel unzutreffend ist und ich mir dadurch die Möglichkeit genommen habe, den anderen Menschen wirklich kennenzulernen.

Vorurteile verhindern echtes Kennenlernen

Vorurteile verhindern echtes Kennenlernen

Der einfachste Weg, den Zehn-Sekunden-Abschluss für sich zu entscheiden, ist bei der Begrüßung. Und dabei ist es nicht relevant, ob diese zum Beispiel im Büro des Vermittlers oder Maklers stattfindet oder beim Kunden zu Hause. Beim ersten Zusammentreffen, sobald sich die Tür öffnet, schaut der Makler die Interessenten freundlich an, hält ihnen die Hand zur Begrüßung hin und sagt nichts, bis die andere Person mit der verbalen Begrüßung fortfährt.

Sind die Interessenten mehrere Personen, wird diese Handlungsabfolge mit jedem einzelnen Interessenten wiederholt: Freundlich anschauen, Hand hinhalten, warten, dass der andere etwas sagt. Die Gegenreaktion kann unmittelbar darauf erfolgen.

Das Gespräch wird positiver verlaufen, wenn die Rangfolge geklärt wird. Damit vermeidet man, dass sich dieser „Machtkampf“ während des eigentlichen Gesprächs austrägt. Das kann niemand gebrauchen. Nun kann der Makler entspannt sein Gespräch über Fragetechniken weiterführen.

Probiere es doch einfach aus und das natürlich auch im privaten Bereich.

Vorurteile wirken auf nonverbaler Ebene

Vorurteile wirken auf nonverbaler Ebene

Dadurch bekommen wir ein ungutes Gefühl, wenn unser Gegenüber nicht aufrichtig ist. Wir bekommen aber auch ein gutes Gefühl, wenn wir spüren, dass unser Gegenüber offen und ehrlich mit uns umgeht. Kannst Du das bestätigen? Ich glaube, das hast Du schon oft selbst erlebt.

Was Vorurteile angeht, verursachen diese ebenfalls eine Art nonverbaler Kommunikation. Da Bewertungen meist einen negativen Touch haben, ist diese nonverbale Kommunikation dann auch kontraproduktiv. Mit anderen Worten, wenn Dir jemand unsympathisch erscheint, dann lass es am besten bleiben. Solche Gefühle sind selten nur einseitig. Dein Gegenüber wird Dich mit großer Wahrscheinlichkeit ebenfalls unsympathisch finden.

Vorurteile sind auch gefährlich. Sie verleiten uns dazu, andere Menschen zu unter- oder überschätzen. Am besten trainierst Du Dich bewusst darin, beim Kennenlernen anderer Menschen, Bewertungen außen vor zu lassen.

Es ist etwas völlig anderes, wenn man bewertungsfrei ein Gespräch führt und dann während des Gespräches den Eindruck gewinnt, dass man mit seinem Gesprächspartner lieber kein Geschäft machen möchte. Es gibt auch unaufrichtige Menschen, die sich besser darstellen, als sie sind oder wichtige Informationen verheimlichen. Wenn sich während eines Gespräches ein schlechtes Bauchgefühl einstellen sollte, ist es legitim, das Gespräch freundlich abzubrechen und lieber nichts weiterzumachen.

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